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Ein wissenschaftliches und musikalisches Highlight


S. Hünig und E. Nakamura

S. Hünig und E. Nakamura mit der Urkunde (Foto: C. Stadler)

E. Nakamura spielt auf der Barockflöte (Foto: C. Stadler)

S. Hünig freut sich über eine Aufmerksamkeit von F. Würthner (Foto: C. Stadler)

Prof. Eichii Nakamura beeindruckte das Auditorium bei der Siegfried-Hünig-Vorlesung 2017 nicht nur mit einzigartigen Filmaufnahmen von Molekülen in Bewegung, sondern gab auch noch eine Kostprobe seines Könnens als virtuoser Flötist.

Seit die Siegfried-Hünig-Vorlesung 2011 ins Leben gerufen wurde, folgten einige hochdekorierte Chemiker aus Europa und den USA der Einladung, sie zu halten, darunter zwei Nobelpreisträger. Selbstverständlich reiht sich auch Eichii Nakamura perfekt in die wachsende Liste von Preisträgern ein. Gleichzeitig ragt er aus zwei Gründen sogar heraus. Denn erstmals wurde ein Festredner aus Asien ausgewählt, und erstmals erfreute dieser die Zuhörer mit einem wunderschönen Musikstück.

Tatsächlich zeigte sich, dass Nakamura ein gleichermaßen virtuoser und leidenschaftlicher Musiker und ein großartiger Wissenschaftler ist. Er war sichtlich erfreut darüber, in Würzburg endlich eine von ihm vor einem Jahr bei einem Deutschen Instrumentenbauer in Auftrag gegebene Flöte in Händen zu halten. Dennoch verzichtete er nicht darauf, auch seine Barockflöte, nach Würzburg mitzubringen. Auf dieser spielte er nach dem Vortrag auch ein klassisches japanisches Musikstück.

Während seines Vortrags sah ein großer Teil des Publikums erstmals Filme von echten Molekülen und Reaktionen. Nakamura und seine Gruppe gelangen diese mithilfe der single molecule HR TEM imaging Technik. Diese Methode hatten sie 2007 entwickelt.

Von: C. Stadler

28.04.2017, 17:00 Uhr