Zum 1. Oktober wechselte Matthias Lehmann von der TU Chemnitz an die Universität Würzburg, wo er beste Bedingungen für die Fortsetzung seiner Arbeiten auf dem Gebiet der weichen organisierten Materialien und der Flüssigkristalle vorfindet. Die DFG unterstützt diesen Schritt mit einem Heisenbergstipendium, welches Matthias Lehmann erlaubt, in den nächsten Jahren eine Forschungsgruppe an der Universität Würzburg aufzubauen.
Matthias Lehmann promovierte 1999 an der Universität Mainz bei
Prof. Herbert Meier, worauf zwei Postdoktorandenaufenthalte bei
Prof. J.-L. Serrano in Zaragoza (Spanien) und bei
Prof. Yves Geerts in Brüssel (Belgien) folgten. Danach wechselte er als Juniorprofessor 2004 an die
Technische Universität Chemnitz, wo er 2009 zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde. 2010 wurde er mit einem
Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet, welches nun seinen Wechsel nach Würzburg ermöglicht hat.
Matthias Lehmanns Forschungsinteresse liegt auf dem Gebiet der weichen organisierten Materialien und der Flüssigkristalle. Im Rahmen des Heisenbergstipendiums sollen komplexe Supermoleküle hergestellt und ihre elektro-optischen Eigenschaften studiert werden. Solche Materialien sind von großem Interesse für die organische Elektronik, z. B. lichtemittierende Dioden, Feldeffekttransistoren und photovoltaische Zellen.
In der Lehre wird sich Dr. Lehmann bereits im Wintersemester engagieren. Er bietet die Spezialvorlesung
Einführung in Chemie und Physik weicher, flüssigkristalliner Materialien (0720105) an, bei der alle interessierten Studierenden des Hauptstudiums (Diplom) und des Masterstudiums, sowie Diplomanden und Doktoranden willkommen sind.
Kontakt:
Dr. Matthias Lehmann
08.10.2010, 16:19 Uhr