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Startschuss für den Bau des neuen CNC Gebäudes


Ansicht des neuen Gebäudes von Süden.

8,75 Millionen Euro stehen nun bereit für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes für die Wissenschaftler am Zentrum für Nanosystemchemie (CNC).

In der Sitzung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags vom 05.12.2013 wurde die Finanzierung des  Neubaus für das Opens external link in new windowZentrum für Nanosystemchemie an der Universität Würzburg  offiziell beschlossen.  Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 8.750.000 €.  Der Standort des neuen Gebäudes befindet sich auf dem Campus Hubland Süd.  Baubeginn wird voraussichtlich April 2014 sein. Die Bauzeit des Gebäudes wird sich auf ca. 18 - 20 Monate belaufen.

Die Gesamtfläche des neuen Zentrums beträgt  1.171 m2, wovon ca. 60 % für Laborflächen und physikalische Messräume und der Rest für Büroflächen geplant sind. In insgesamt 28 Bausitzungen in 2013 planten das staatliche Bauamt Würzburg und die zuständigen Architekten der Architektenbüros „Grabow + Hofmann“ aus Nürnberg und „Kuntz + Brück“ aus Würzburg mit den zukünftigen Nutzern Prof. Frank Würthner und Dr. Matthias Stolte die Anforderungen an das neue Gebäude. Eine große Herausforderung stellte laut Dr. Stolte die Unterbringung hochinstallierter Laboratorien sowohl für chemische Arbeiten als auch für hochempfindliche physikalische Messmethoden dar  dar.  So werden in diesem Gebäude synthetische Arbeiten mit einer Vielzahl von Chemikalien erfolgen, aber auch empfindliche rastersonden- und elektronenmikroskopische Techniken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden Bauelemente für die organische Elektronik und Photovoltaik gefertigt und grundlegende Studien zur Entwicklung von Photokatalysatoren zur Wasserspaltung durchgeführt werden.

Als eines von fünf Key Labs des Verbundprojektes Solar Technologies Go Hybrid , das in Würzburg von Professor Würthner geleitet wird, sollen  die Labore des neuen CNC insbesondere Nachwuchsgruppen hervorragende Arbeitsmöglichkeiten schaffen. In Kooperation mit den anderen Key Labs in Bayreuth, Erlangen-Nürnberg und München ist das große Ziel des Verbundprojektes mittelfristig neue Konzepte zur Konversion von Sonnenenergie in Elektrizität und chemische Energieträger zu erforschen.

Von: A. Häfner

13.12.2013, 14:41 Uhr