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		<title>Prof. Dr. G. Bringmann (LS I)</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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			<title>Prof. Dr. G. Bringmann (LS I)</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 13:13:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Von Kinshasa nach Würzburg</title>
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			<description>Erstmals sind drei Stipendiaten von der afrikanischen Partneruniversität Kinshasa (Demokratische Rep...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anfang April sind sie in Würzburg angekommen: Die kongolesischen Pharmaziestudenten Dieudonné Tshitenge Tshitenge und Jean-Pierre Mufusama Koy-Sita sowie der Chemiestudent Blaise Pascal Kimbadi Lombe. Sechs Monate lang bleiben sie nun als reguläre Austauschprogrammstudierende hier, um in der Fakultät für Chemie und Pharmazie Experimente für ihre Masterarbeiten zu machen. Danach kehren sie in den Kongo zurück, um ihre Masterstudien abzuschließen – im „Sandwich-Modell“ Kinshasa-Würzburg-Kinshasa.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Antimalaria-Mittel aus dem Kongo analysieren</b></p>
<p class="bodytext"><b></b><br />Die beiden Pharmaziestudenten analysieren in Würzburg Medikamente, wie man sie im Kongo auf Märkten und in Apotheken kaufen kann. Hintergrund: Im Kongo ist die mangelnde Standardisierung der Arzneimittel ein Problem: Nicht immer ist Verlass darauf, dass Zusammensetzung und Wirkstoffgehalt von Tabletten und Salben so sind, wie es sein müsste.<br /><br />Die Studenten untersuchen darum in den Labors der Professoren Gerhard Bringmann (Chemie) und Ulrike Holzgrabe (Pharmazie) pflanzliche und synthetische Antimalaria-Mittel aus ihrer Heimat. „Sie sollen sie mit modernen Methoden wie Hochdruckflüssigchromatographie, Dünnschichtchromatographie und Kapillarelektrophorese vergleichend analysieren“, so Bringmann. Auf diese Weise lasse sich die Qualität der Arzneimittel umfassend beurteilen und standardisieren. Die Studenten arbeiten dabei im Rahmen des Würzburger Sonderforschungsbereichs (SFB) 630 (Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten).</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Pflanzen aus dem Regenwald im Gepäck</b></p>
<p class="bodytext"><b></b><br />Chemiestudent Blaise Pascal Kimbadi Lombe befasst sich im Labor von Bringmann im Rahmen des SFB und der Klinischen Forschergruppe 216 (Multiples Myelom) mit Pflanzen aus dem kongolesischen Regenwald. „Er hat sie unter schwierigen Bedingungen selbst gesammelt und auf dem Motorrad 500 Kilometer weit über holprige Straßen nach Kinshasa transportiert“, erzählt der Würzburger Professor.<br /><br />Diese Mühe könnte sich auszahlen: Laut Bringmann handelt es sich möglicherweise um eine bislang unbekannte Pflanzenart. Vielleicht birgt sie sogar neue Inhaltsstoffe mit chemisch interessanten Strukturen und biologischen Wirkungen gegen Krankheitserreger oder Tumorzellen. Kimbadi Lombe hat neben getrockneten Pflanzen auch ein lebendes Exemplar mitgebracht. Im Botanischen Garten der Uni versuchen die Gärtner derzeit, es aufzupäppeln und später zu vermehren. Wenn das gelingt, lässt sich das Pflanzenmaterial für weitere Forschungen künftig wesentlich leichter beschaffen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>BEBUC-Stipendiaten der ersten Stunde</b></p>
<p class="bodytext"><br />Alle drei Studenten aus Kinshasa sind Pioniere im BEBUC-Programm, das 2008 eingerichtet wurde und maßgeblich von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt wird. BEBUC fördert herausragende Schüler und Studierende an mittlerweile drei kongolesischen Gymnasien und an acht Universitäten.<br /><br />Unterstützt werden die jungen Leute in allen Phasen der akademischen Ausbildung – vom Gymnasium über Bachelor und Master bis zum Postdoc-Aufenthalt und vor allem bei der darauf folgenden Rückkehr in die Heimat als Professoren. Denn das ist das Ziel von BEBUC: die stetige Abwanderung der besten Nachwuchswissenschaftler aus dem Kongo zu bremsen und damit die Qualität der Universitäten dort nachhaltig zu verbessern.</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick_archiv/archiv2012/einblick1211/bebuc2012_1/" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Bericht der Uni Würzburg über das BEBUC-Stipendiensystem</a></b></p>
<p class="bodytext">BEBUC Communication:&nbsp;<a href="fileadmin/08020100/_temp_/Press_release_BEBUC_April_2012.pdf" class="download" >From Kinshasa to Würzburg</a> (english version)</p>
<p class="bodytext">Communiqué BEBUC: <a href="fileadmin/08020100/_temp_/Press_release_BEBUC_Avril_2012.pdf" class="download" >De Kinshasa à Würzburg</a> (version française)</p>
<h4 class="MsoNormal" style=" margin-top: 6pt;">Kontakt </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der  Universität Würzburg, T (0931) 31-85323,<br /><a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" height="14" width="20" alt="" />  bringman@chemie.uni-wuerzburg.de</a> <br /><a href="http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de" title="external-link-new-window" target="/" ><img src="uploads/RTEmagicC_e153fbec83.gif.gif" height="10" width="14" alt="" />http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Quelle:&nbsp;<a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick_archiv/archiv2012/einblick1216/bebuc1/" target="_blank" class="external-link-new-window" >einBLICK 24.04.2012</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stipendien-System: Viele neue Partner im Kongo</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/stipendien-21/</link>
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			<description>Mit frisch unterzeichneten Kooperationsverträgen im Gepäck ist Professor Gerhard Bringmann von einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es waren zwei anstrengende Wochen für Gerhard Bringmann, Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie I der Uni Würzburg und Ehrenmitglied der Uni Kinshasa, Professor Virima Mudogo, ehemaliger Vizepräsident der Uni Kinshasa und Alumnus der Uni Würzburg, Dr. Karine Ndjoko Ioset von der Uni Genf und die weiteren, lokalen Mitglieder des Ausschusses für die Vergabe der BEBUC-Exzellenzstipendien: Sie haben weit über 100 vorausgewählte Kandidaten von insgesamt elf Einrichtungen in Auswahlgesprächen geprüft. Insgesamt 62 erhielten am Ende die begehrten Stipendien. Diese sollen es den jungen Kongolesen gestatten, zügig und mit Tiefgang zu studieren.</p>
<p class="bodytext">Vergeben wurden Stipendien für das Bachelor-Studium im Kongo und für das Master-Studium, entweder an einer guten afrikanischen Universität oder im Kongo, dann aber mit der experimentellen Arbeit in Europa oder den USA. Hinzu kommen Stipendien für die Doktorarbeit und für junge Wissenschaftler, die im Ausland tätig sind und in den Kongo zurückkehren möchten. Erstmals gab es zudem Stipendien für besonders gute Gymnasiasten.</p>
<p class="bodytext"><b>Erweiterung um sechs zusätzliche Universitäten</b></p>
<p class="bodytext"><br />„Neben unseren langjährigen Partnern, der Université de Kinshasa und der Université Catholique du Graben in Butembo, haben wir nun auch die Université Catholique de Bukavu, die Université Officielle de Bukavu, die Université Libre des Pays des Grands Lacs in Goma, die Université Officielle de Ruwenzori in Butembo, die Université de Kikwit und die Université Kongo in Mbanza-Ngungu in das Stipendien-System eingebunden“, so Bringmann. Alle diese Orte besuchte das Evaluierungs-Komitee, nur die Kandidaten aus dem Westen des Landes wurden allesamt in Kinshasa ausgewählt.</p>
<p class="bodytext"><b>Aufruf des kongolesischen Erziehungsministers</b></p>
<p class="bodytext">Die neuen Universitäten hatten sich um die Aufnahme in das BEBUC-Programm beworben. Grundlage dafür war ein Aufruf des kongolesischen Ministers für Hochschulerziehung. Geplant ist, in Absprache mit dem Minister, bis zum Jahr 2018 schrittweise alle leistungsstarken Universitäten im Kongo in das System mit einzubeziehen. Vier Zielregionen wurden dafür definiert: der Westen mit Kinshasa als Zentrum; außerdem der Norden (Kisangani), der Osten (Butembo, Goma oder Bukavu) und der Süden (Lubumbashi). Schwerpunkt war diesmal die Strukturierung im Osten und zum Teil auch schon im Westen des Landes. </p>
<p class="bodytext"><b>Erstmals Stipendien für Gymnasiasten</b></p>
<p class="bodytext">„Die Erfahrungen mit dem Stipendien-System haben gezeigt, wie wichtig es ist, auch Gymnasien mit einzubeziehen. Denn schon an den Schulen entscheidet sich, ob jemand – je nach Geschlecht und sozialer Herkunft – überhaupt eine Chance hat, an die Universität zu gehen“, so Bringmann. Diese Idee zu verwirklichen, scheine aber unendlich mühsam, denn Gymnasien sind dezentral und damit viel schwerer in der Breite zu erreichen. „Dennoch haben wir schon jetzt in einem Pilotprojekt drei Gymnasien in die Evaluierung mit einbezogen: Die Groupe Scolaire du Mont Amba in Kinshasa, das Collège Alfajiri in Bukavu und das Institut Kambali in Butembo“, erklärt Bringmann. An diesen drei Schulen wurden nun erstmals acht Stipendiaten im Alter von 14 bis 16 Jahren ausgewählt.</p>
<p class="bodytext">Die frühe Einbindung von Schülern sei ein vielversprechender Ansatz, um gerade bei Mädchen und Kindern aus ärmeren Familien einen Studienabbruch zu verhindern. „Häufig gibt es dramatische Leistungseinbrüche bei den Kindern, wenn die Eltern ihre Arbeit verlieren oder sterben“, so der Würzburger Professor. Dann seien es häufig zuerst die Mädchen, die zugunsten der männlichen Familienmitglieder aus der Ausbildung herausgenommen werden. Diesem Mechanismus wirke das Stipendien-System entgegen.</p>
<p class="bodytext"><b>Wie Stipendiaten ausgewählt werden</b></p>
<p class="bodytext">Auf das Stipendien-System aufmerksam gemacht werden Schüler und Studierende durch Aushänge, Aufrufe in Radio und Fernsehen und durch Mitteilungen der Universitäts- oder Schulleitungen. In Informationsveranstaltungen wird erklärt, wie ein Lebenslauf zu schreiben und eine Bewerbung zu verfassen ist.</p>
<p class="bodytext">Die Besten werden dann von einem lokalen Evaluierungs-Komitee vorausgewählt. Die weitere Begutachtung erfolgt in einem mündlichen Verfahren. Dieses beginnt mit einem zehnminütigen Vortrag an der Tafel. Es folgt eine Befragung zum gewählten Fachthema, aber auch zu Zukunftsplänen und Visionen. Auch ihre Englischkenntnisse müssen die Kandidaten unter Beweis stellen.</p>
<p class="bodytext">Wer sein Stipendium verlängert bekommen will, wird ausschließlich in englischer Sprache geprüft. Master- und Doktorarbeits-Kandidaten müssen darüber hinaus zukunftsorientierte Pläne erarbeiten. Sie haben darzulegen, in welchem für den Kongo relevanten Spezialisierungsfach sie ihr Studium und ihre Forschungsarbeiten durchführen wollen und wie sie sich nach ihrem Auslandsaufenthalt die Rückkehr in den Kongo vorstellen.</p>
<p class="bodytext"><b>Feierliche Zeremonien mit Vertragsunterzeichnung</b></p>
<p class="bodytext">Verliehen wurden die Stipendien- und Verlängerungs-Urkunden in feierlichen Zeremonien in Bukavu, Goma, Butembo und Kinshasa, jeweils gemeinsam mit allen am Ort beteiligten Einrichtungen. Auch das ist ein Ziel des Exzellenzstipendien-Programms: das „Zusammenschweißen“ der teilnehmenden Universitäten und Gymnasien.</p>
<p class="bodytext">Bei den Feiern stellte Gerhard Bringmann das Stipendien-System vor und es gab Ansprachen der Rektoren sowie Dankesworte der Stipendiaten – natürlich in englischer Sprache. Außerdem wurden die von Würzburger Seite bereits unterschriebenen Kooperationsverträge mit den sechs neuen Universitätspartnern und den drei Gymnasien unterzeichnet. Damit ist die Uni Würzburg im Kongo nun mit insgesamt acht Universitäten und drei Gymnasien vertraglich verbunden.</p>
<p class="bodytext"><b>Fünf BEBUC-Preisträger geehrt</b></p>
<p class="bodytext">Herausragende Stipendiaten bekamen bei den Feiern erstmals Preise verliehen, die BEBUC Awards 2012. Die fünf Preisträger sind Tania Bishola (Biologie), Arindo Akweni (Agronomie), Tobit Liyandja (Biologie), Héritier Beya (Physik) und Félix Katele (Chemie). Sie alle haben über mindestens drei Studienjahre hinweg mit sehr guten Leistungen geglänzt und sich zudem für die Allgemeinheit eingesetzt, mitreißende Vorträge gehalten oder gemeinsame Veranstaltungen organisiert.</p>
<p class="bodytext">Die Preisträger erhielten jeweils eine Schweizer Armbanduhr – als Symbol für eine zukunftsorientierte Planung. Gestiftet wurden die Uhren von Dr. h.c. Michael Klett, dem Vorsitzenden des Hochschulrates der Universität Würzburg.</p>
<p class="bodytext"><b>Synergie-Effekte, Ergebnisse, Strukturierung</b></p>
<p class="bodytext">„Das BEBUC-Stipendien-Programm ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Es verbindet Exzellenz, Interdisziplinarität und Internationalität mit privaten Patenschaften und einer intensiven Betreuung der Stipendiaten, vom Gymnasium bis zur Professur“, erklärt Bringmann. Das soll helfen, den Teufelskreis von Überalterung, sinkender Qualität, Nachwuchsmangel und Hoffnungslosigkeit an kongolesischen Universitäten zu durchbrechen.</p>
<p class="bodytext">Das Konzept geht offensichtlich auf: „In der Tat entwickeln sich die Stipendiaten in jeder Hinsicht außerordentlich gut: Sie erzielen herausragende Ergebnisse, studieren in viel kürzerer Zeit als die nicht geförderten Kommilitonen, und ihr Englisch macht große Fortschritte“, so Bringmann. Noch wichtiger sei es, dass die Konkurrenzfähigkeit der Stipendiaten im Ausland zunehme. Ablesbar sei das an internationalen Preisen und Auszeichnungen, die BEBUC-Stipendiaten in jüngster Zeit erhalten haben, zum Beispiel Stipendien von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit oder vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.</p>
<p class="bodytext">Positiv ist das auch für die Universität Würzburg, denn einige der besonders guten Stipendiaten möchten hier gerne ihre Master- oder Doktorarbeiten anfertigen. So kommen schon zum 1. April 2012 drei Studierende der Chemie und Pharmazie nach Würzburg. Zugleich wachsen die beteiligten kongolesischen Unis enger zusammen, mit gemeinsamen Ausrüstungen und Strukturen. Dabei entwickeln sich viele Synergien.</p>
<p class="bodytext"><b>Enge Zusammenarbeit mit der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung</b></p>
<p class="bodytext">Das Stipendien-System arbeitet mit vielen Einrichtungen und Institutionen zusammen. Besonders intensiv ist die Kooperation mit der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Diese unterstützt das Projekt zur Wiedererstellung der Exzellenz im Kongo als Modellfall auch für andere afrikanische Länder in mehreren Projekten des Würzburger Fördervereins Uni Kinshasa. Eine besondere Rolle spielen auch die zahlreichen persönlichen Paten.</p>
<p class="bodytext"><b>Zukunftspläne für den Kongo</b></p>
<p class="bodytext">Der Ausbau des Stipendien-Systems soll in den kommenden Jahren in großen Schritten weitergehen. Für 2013 und 2014 stehen insbesondere die Einbeziehung der Zentren im Norden (Kisangani und Umgebung) und im Süden (Lubumbashi und Umgebung) an. Dieser Aufbau soll bis etwa 2018 abgeschlossen sein. Von zunehmender Bedeutung für den Kongo werden auch Süd-Süd-Kooperationen sein, zum Beispiel mit südafrikanischen Universitäten. Solche Partnerschaften wollen Gerhard Bringmann und seine Kollegen in Zukunft aufbauen und vertiefen.</p>
<p class="bodytext">In allen Phasen der Ausbildung – vom Gymnasiasten bis zum Rückkehrer – gibt es nun aussichtsreiche junge Stipendiaten im Kongo. „Wir sind überzeugt, dass wir schon in kurzer Zeit die ersten 'BEBUC-Professoren' haben: Junge, exzellente Hochschullehrer, die die Professorenschaft im Kongo verjüngen und das Niveau anheben werden – und uns bei unserer Aufgabe mit Rat und Tat helfen werden“, so Bringmann.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/08020100/_temp_/Press_release_BEBUC_March_2012.pdf" class="download" >The BEBUC Scholarship System: Many New Partners in the Congo (english version)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/08020100/_temp_/Press_release_BEBUC_Mars_2012.pdf" class="download" >Le Système de Bourse BEBUC: Florilège de Nouveaux Partenaires au Congo (version française)</a></p>
<p class="bodytext">Kontakt:<br /><br />Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg,<br />T (0931) 31-85323, <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de<br /></a><br />Förderverein Uni Kinshasa:&nbsp;<a href="http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >zur Homepage</a>&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Quelle:&nbsp;<a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick_archiv/archiv2012/einblick1211/bebuc2012_1/" target="_blank" class="external-link-new-window" >einBLICK 20.03.2012</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dechema-Posterpreis für Anu Schaumlöffel</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/dechema-po/</link>
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			<description>Mit einem von drei Posterpreisen wurde Anu Schaumlöffel aus unserem Arbeitskreis für ihr Poster &quot;No ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dechema Poster Award for Anu Schaumlöffel</p>
<p class="bodytext"><br />Our group member Anu Schaumlöffel was awarded a poster prize for her contribution &quot;No Boring Flatland Molecules – The Intriguing 3D World of Plagiochins, Riccardins, and Related Bisbibenzyls&quot; at the 24th annual Dechema natural products meeting from 22nd to 24th February at the Irsee Monastery. The scientific quality and originality of the results as well as their appealing presentation were taken into account in the evaluation. Further contributions to the project had come from Dr. Matthias Groh, member of the research group of Prof. Andreas Speicher (Saarland University).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Links:</b></p>
<p class="bodytext">einBLICK:&nbsp; <a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/ </a></p>
<p class="bodytext">Informationsdienst Wissenschaft (idw): <a href="https://idw-online.de/de/news469739" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />https://idw-online.de/de/news469739</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 10:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CD2011 – 13th International Conference on Chiroptical Spectroscopy</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/cd2011-1/</link>
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			<description>Posterpreis für Yasmin Hemberger aus unserem Arbeitskreis für ihre Präsentation „Experimental and Th...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die CD2011 ist die größte internationale Tagung über chiroptische Spektroskopie, sie findet alle zwei Jahre statt. Vom 24. – 28. Juli diesen Jahres versammelten sich über 130 Teilnehmer, unter ihnen die führenden Fachleute auf dem Gebiet der CD-Spektroskopie (CD = Circular-Dichroismus), in Oxford (UK), um über neue theoretische und praktische Anwendungen in diesem Fachgebiet zu diskutieren. Die CD-Spektroskopie (ECD, VCD, ROA) ist eine leistungsfähige Methode zur Aufklärung der räumlichen Struktur (Absolutkonfiguration) chiraler Substanzen und basiert auf der Tatsache, dass Enantiomere (also Bild und Spiegelbild) entgegengesetzte chiroptische Eigenschaften haben.</p>
<p class="bodytext"><br />Erstmalig wurden dieses Jahr auch drei Posterpreise verliehen, von denen einer an Dipl.-Chem. Yasmin Hemberger ging. Bei der Prämierung wurden sowohl die wissenschaftliche Qualität und Originalität der Forschungsergebnisse als auch die ansprechende Gestaltung bewertet. Yasmin Hemberger zeigte auf ihrem Poster die Diastereomerentrennung von <i>cis</i>-konfigurierten Aziridin-2-carboxylaten, die Vermessung dieser Diastereomere mit online-HPLC-CD-Methoden und die Aufklärung der Absolutkonfiguration mithilfe quantenmechanischer Rechnungen. Solche Aziridin-Derivate sind Wirkstoffe gegen Erreger tropischer Infektionskrankheiten, wie sie im Rahmen des SFB 630 (&quot;Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten&quot;) zusammen mit dem Arbeitskreis von Frau Prof. Schirmeister und anderen Kooperationspartnern entwickelt werden. Die Kenntnis der genauen 3D-Struktur ist wichtig für das Verständnis ihrer biologischen Wirksamkeit und für ihre gezielte Verbesserung.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kongoprojekt weiter ausgebaut</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/kongoproje-1/</link>
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			<description>Mit der Auszeichnung weiterer Exzellenz-Stipendiaten und der Knüpfung und Vertiefung von Kontakten z...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Mit dem Stipendiensystem BEBUC, initiiert vom Würzburger Naturstoffchemiker Professor Gerhard Bringmann und seinem kongolesischen Kollegen Virima Mudogo, werden an der Universität Kinshasa herausragende Studierende gefördert. Erstmals gibt es nun Stipendiaten in allen vier Abschnitten der akademischen Karriere: im Bachelor- und Master-Studium, bei der Doktorarbeit und, ganz entscheidend, in der Phase der Rückkehr in den Kongo.<br /><br />Im Kongo nahm Bringmann nun als Gutachter an der Auswahl weiterer Stipendiaten teil. Mitglieder im Prüfungsausschuss waren außerdem Dr. Karine Ndjoko von der Universität Genf und die kongolesischen Professoren Virima Mudogo, Alumnus der Uni Würzburg, und Mathieu Bokolo sowie nicht-ständige Ad-hoc-Gutachter. Die Stipendienurkunden wurden in einer kleinen Zeremonie überreicht, bei der auch Alexander Roth als Vertreter der deutschen Botschaft zugegen war.<br /><br /><b>Hohe Anforderungen an Master-Stipendiaten</b></p>
<p class="align-justify"><b></b><br />Anders als für Bachelor-Stipendien müssen sich die Master-Kandidaten nicht nur durch ausgezeichnete Noten qualifizieren, sondern vor allem durch einen zukunftsorientierten Studien- und Forschungsplan. Das Masterstudium soll möglichst an einer exzellenten afrikanischen Universität durchgeführt werden. Als Alternative gibt es die Möglichkeit eines „Sandwich-Verfahrens“: Das eigentliche Studium wird dann in Kinshasa absolviert, die Masterarbeit an einer erstklassigen europäischen Universität.<br /><br />Darüber hinaus müssen die Kandidaten für ein Master-Stipendium auch schon die Planung für ihre Doktorarbeit, für die Rückkehr in den Kongo und die dann durchzuführenden Forschungsarbeiten vorlegen. Dieses Konzept soll die kongolesische und afrikanische Identität stärken, nach den Auslandsstudien eine möglichst hohe Rückkehrquote in den Kongo garantieren und so zur Erneuerung der Professorenschaft und zum Wiederaufbau im Kongo beitragen. <br /><br /><b>Master-Stipendiat für die Uni Würzburg</b></p>
<p class="align-justify"><b></b><br />Einer der neuen Master-Stipendiaten ist Dieudonné Tshitenge Tshitenge, ein herausragender Pharmazie-Student, der seine Experimentalarbeit an der Uni Würzburg im Arbeitskreis von Gerhard Bringmann durchführen möchte. Hier will er sich mit der Analyse und Bewertung von Antimalariamitteln aus der traditionellen Medizin des Kongo befassen.<br />Erstes Rückkehr-Stipendium vergeben<br /><br />Erstmals wurde auch ein Rückkehr-Stipendiat gekürt, Dr. Oscar Mihigo Shetonde. Er hat in Kinshasa (Bachelor) und in Gaborone in Botswana (Master) studiert und dort auch seine Doktorarbeit angefertigt. Mit der Unterstützung seiner Rückkehr in den Kongo vervollständigt sich erstmals das Konzept des BEBUC-Stipendiensystems: die Förderung akademischer Karrieren durch Bachelor-, Master- und Doktoranden-Stipendien sowie durch das Rückkehr-Stipendium.<br /><br />Shetonde erwies sich sogleich als äußerst würdiger Träger des Rückkehr-Stipendiums: Auf der panafrikanischen Naturstofftagung NAPRECA erhielt er kürzlich den Preis für den besten wissenschaftlichen Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers. <br /><br /><b>Unterstützung durch Premierminister und Wirtschaft</b></p>
<p class="align-justify"><br />Gestärkt wurde auch das Umfeld des inzwischen so erfolgreichen und vermutlich weltweit einzigartigen Stipendiensystems. Gerhard Bringmann, Karine Ndjoko, Virima Mudogo und Mathieu Bokolo stellten das System Professor Daniel Mukoko Samba vor, dem Stellvertreter des Premierministers. Wie schon zuvor der Premierminister selbst, sagte auch er seine Unterstützung zu.<br /><br />Mit Mukoko Sambas Hilfe erhielten die Wissenschaftler die Gelegenheit, das Stipendienkonzept bei der Vereinigung der Unternehmen des Kongo vorzustellen, bei der FEC (Fédération des Entreprises du Congo). Denn die Stipendien sollen nicht nur die Universitäten stärken, sondern auch die Wirtschaft, die Verwaltung und die gesamte Infrastruktur des Landes.<br /><br />Bei der FEC gab es ein sehr positives Echo, man lud BEBUC dazu ein, als institutionelles Mitglied mitzuwirken. Zugleich bot die Vereinigung Hilfe an bei der Einbindung der Stipendiaten in Industriepraktika, bei der Unterstützung der in den Kongo zurückkehrenden Wissenschaftler und bei einer gemeinsamen Initiative zur Förderung durch die Weltbank. <br /><br /><b>Kontakte zur Medikamenten-Kontrollbehörde und zum DND<i>i</i></b></p>
<p class="align-justify"><br />Intensiven Kontakt haben die Wissenschaftler aufgebaut zur Medikamenten-Kontrollbehörde des Kongo, dem OCC (Office Congolais de Contrôle), das Forschungsarbeiten wie die von Dieudonné Tshitenge Tshitenge unterstützen wird. „Für ein Land wie den Kongo ist die verlässliche Analyse und Kontrolle von Medikamenten eine wichtige Grundvoraussetzung für eine verbesserte Gesundheitsversorgung“, so Bringmann.<br /><br />Auch gab es ein orientierendes Treffen mit Vertretern der Initiative „Medikamente für vernachlässigte Krankheiten“, DNDi (Drugs for Neglected Diseases Initiative). Diese führt derzeit im Kongo klinische Studien über die Schlafkrankheit durch. Es ist geplant, dass ein oder zwei Stipendiaten aus der Medizin dort ihre Master-Arbeiten durchführen. <br /><br /><b>Weltgipfel der Francophonie 2012 in Kinshasa</b></p>
<p class="align-justify"><b></b><br />Kontakt aufgenommen wurde zudem mit Professor Isidore Ndaywel E Nziem, der 2012 den Weltgipfel der Francophonie, der Vereinigung der französisch sprechenden Länder, in Kinshasa organisiert. Er stellte in Aussicht, dass Gerhard Bringmann und seine Kollegen dort das neue Stipendiensystem vorstellen können.</p>
<p class="align-justify"><br /><b>Ausdehnung auf alle kongolesischen Unis?</b></p>
<p class="align-justify"><br />Besonders ermutigend war der Besuch beim Erziehungsminister Professor Léonard N. Mashako Mamba. Er dankte dem Wissenschaftlerteam für die erfolgreiche Arbeit mit dem neuartigen Stipendiensystem und bat darum, dieses zukunftsorientierte Programm recht bald auf alle kongolesischen Universitäten auszudehnen. Er will einen Aufruf an alle Unis starten und diese Initiative in jeder Hinsicht unterstützen.</p>
<p class="align-justify"><br /><b>Treffen in der deutschen Botschaft und weitere Pläne</b></p>
<p class="align-justify"><br />Weitere Aktivitäten sind geplant, so will der deutsche Botschafter in Kinshasa, Dr. Peter-Christof Blomeyer, führende Vertreter von Wirtschaft, Politik, Kultur und Universitäten zu einem großen Treffen zusammenrufen, auf dem Bringmann und seine Kollegen das Stipendiensystem vorstellen sollen.<br /><br />Zugleich soll das Netz auch nach außen hin ausgebaut werden. Mit der University of KwaZulu-Natal in Pietermaritzburg bei Durban (Südafrika) soll eine erste vertraglich eingebundene Uni-Kooperation etabliert werden. Sie wird vor allem dazu dienen, dass dort künftig Masterstipendiaten der Universität Kinshasa aufgenommen werden. <br /><br /><b>Kontakt</b></p>
<p class="bodytext"><b><br /></b><br />Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg,<br />T (0931) 31-85323, bringman@chemie.uni-wuerzburg.de<br /><br />www.foerderverein-uni-kinshasa.de<br /><br />Von: Robert Emmerich</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Acht Millionen für Infektionsforschung</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/acht-milli/</link>
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			<description>Mit neuen Arzneistoffen gegen Infektionskrankheiten befasst sich der Sonderforschungsbereich 630 an ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Damit können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortführen“, freut sich der Naturstoff-Chemiker Professor Gerhard Bringmann, der Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB). Die Einrichtung besteht seit 2003 und hat seitdem über die Deutsche Forschungsgemeinschaft rund elf Millionen Euro öffentliche Fördermittel erhalten. <br /><br />Getragen wird der SFB von Wissenschaftlern der Fakultäten für Chemie und Pharmazie, Biologie, Medizin, Physik und Astronomie sowie der Missionsärztlichen Klinik. In der effizienten interdisziplinären Zusammenarbeit dieser Gruppen sieht der Forschungsverbund die Grundlage für seinen Erfolg. <br /><br /><b>Schlafkrankheit und Malaria: Effektive Wirkstoffe gefunden</b> </p>
<p class="bodytext"><br />Die bisherigen Ergebnisse der Arbeit können sich sehen lassen. Im Würzburger Sonderforschungsbereich 630 haben die Wissenschaftler zum Beispiel neue Substanzen identifiziert, die sich im Tiermodell als hoch wirksam gegen den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum erwiesen haben. Sie haben auch effektive Wirkstoffe gegen den Erreger der Schlafkrankheit gefunden: Der einzellige Parasit wird von Tsetse-Fliegen auf den Menschen übertragen; unbehandelt führt die Schlafkrankheit immer zum Tod. <br /><br /><b>Klinische Studien als nächstes Ziel</b></p>
<p class="bodytext"><b><br /></b>Bislang standen das Auffinden neuer Substanzen mit anti-infektiver Wirkung im Mittelpunkt sowie die chemische Optimierung dieser Substanzen und die Aufklärung ihrer molekularen Wirkmechanismen. In der nächsten Förderperiode sollen die Substanzen weiterentwickelt und in klinische Studien gebracht werden, also in die erstmalige Testung an Patienten. Dabei werden die Uni-Forscher unter anderem mit der pharmazeutischen Industrie und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen kooperieren. <br /><br /><b>Grundlagen für die Forschung geschaffen </b></p>
<p class="bodytext"><b></b>Nicht nur neue Wirkstoffe können die Forschungsgruppen des SFB vorweisen: Sie haben auch Werkzeuge für die Grundlagenforschung erarbeitet oder verfeinert. Etwa im Bereich der biologischen Testung. Hier geht es darum, wie man potenzielle Wirkstoffe gegen die Erreger am besten testet, und zwar unter Einsatz eines Qualitätsmanagements. Auch für die chemische Optimierung der Wirkstoff-Moleküle oder für die Analyse von Wirkmechanismen haben die Wissenschaftler wichtige Grundlagen geschaffen. All das sind wertvolle Ressourcen für die Infektionsforschung an der Universität.</p>
<p class="bodytext">Kontakt: Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg, T: (0931) 31-85323 </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">E-Mail: <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens  window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Links:&nbsp;<a href="http://www.sfb630.uni-wuerzburg.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.sfb630.uni-wuerzburg.de/</a> </p>
<p class="bodytext">Quelle: einBLICK, 5. Juli 2011</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>41. Naturstofftreffen in Bonn</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/kongo-sti-1/</link>
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			<description>Das 41. Naturstofftreffen fand am 13.05.2011 in Bonn statt. Das Programm kann als PDF-file herunterg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das 41. Naturstofftreffen fand am 13.05.2011 in Bonn statt. Das Programm kann als PDF-file heruntergeladen werden:<br /><br />Programm als&nbsp;<a href="fileadmin/08020100/_temp_/Programm_Bonn_2011.pdf" class="download" >Pdf-file </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kongo: Stipendiensystem gedeiht</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/deutsch-af/</link>
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			<description>Zwei Partnerhochschulen hat die Universität Würzburg in der Demokratischen Republik Kongo, an beiden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Initiiert wurden die Partnerschaften mit den kongolesischen Universitäten und das Stipendiensystem BEBUC (Bourse d’Excellence Bringmann aux Universités Congolaises) vom Würzburger Professor Gerhard Bringmann und seinem kongolesischen Kollegen Virima Mudogo. Bringmann ist erst vor wenigen Tagen von einem Kongo-Aufenthalt zurückgekehrt. Er hat dort mögliche neue Kooperationen ausgelotet und Studierende für BEBUC-Exzellenzstipendien mit ausgewählt.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Insgesamt 31 Stipendiaten im Kongo</b><br /><br />Für die Stipendiaten gab es eine feierliche Zeremonie in Kinshasa. 14 Bachelor-Studierende bekamen ihre Stipendien verlängert, neue Stipendiaten wurden ausgewählt: acht Bachelor-Kandidaten, dazu erstmals vier Studierende in Masterprogrammen und ein Doktorand. Auch Rückkehr-Stipendien wurden in Angriff genommen: Sie unterstützen junge Wissenschaftler, die außerhalb des Kongo tätig waren, bei der Rückkehr an eine Universität ihres Heimatlandes.<br /><br />An der zweiten Partner-Universität, der Katholischen Universität Graben in Butembo, lief das Stipendiensystem später an als in Kinshasa. Dort werden bislang vier Bachelor-Studierende gefördert, zwei Frauen und zwei Männer.<br /><br />Alle 31 Stipendiaten bekommen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Förderung durch Seminare und Tutoren. „Erstmals zeichnet sich das gesamte Exzellenzprogramm jetzt in all seinen vier Stufen ab“, freut sich Professor Bringmann. Die vier Stufen sind: Förderung von Bachelor- und Master-Studierenden und Doktoranden, Unterstützung der angehenden Professoren bei der Rückkehr in den Kongo.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Interesse an anderen Universitäten geweckt</b></p>
<p class="bodytext"><br />An der Feier für die Stipendiaten nahmen unter anderem Jean-Berchmans Labana, Rektor der Uni Kinshasa, und der deutsche Botschafter Peter Blomeyer teil sowie Vertreter aus Ministerien und Universitäten. Denn die sehr positive Entwicklung des Stipendiensystems und die herausragenden Leistungen der Geförderten haben auch bei anderen kongolesischen Universitäten Interesse geweckt.<br /><br />Bei den Auswahlgesprächen waren als Gastgutachter diesmal die Rektoren der Université Officielle du Ruwenzori in Butembo, der Université Kongo in Mbanza-Ngungu und der Universität Kikwit dabei. Zu letzterer hat die Würzburger Juristin Dr. Karin Linhart bereits Kontakte geknüpft; im Stipendienprogramm ist sie ebenfalls Gutachterin. Den anwesenden Uni-Rektoren überbrachte Bringmann Briefe vom Würzburger Unipräsidenten Alfred Forchel.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Premierminister übernimmt Patenschaften</b></p>
<p class="bodytext"><br />„Das Stipendiensystem wird zunehmend auch von der Öffentlichkeit und der Politik wahrgenommen“, sagt Bringmann: Das kongolesische Fernsehen berichtete, Unterstützung kommt vor allem vom Erziehungsministerium. Kontakte hat Bringmann nun auch zu Adolphe Muzito aufgebaut, dem Premierminister des Kongo: Der steht dem Stipendiensystem sehr wohlwollend gegenüber und hat selbst persönliche Patenschaften für einen Bachelor- und einen Master-Studenten übernommen. Außerdem hat er Bringmann dazu eingeladen, das Stipendiensystem vor führenden Vertretern aus Industrie und Politik vorzustellen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Infrastruktur vor Ort gedeiht</b></p>
<p class="bodytext"><br />An Profil gewinnt das Stipendiensystem auch organisatorisch: Durch die Unterstützung der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung verfügt es inzwischen über einen großen Seminarraum und ein Sekretariat. Weitere Tutoren wurden eingestellt, welche die Stipendiaten in ihrer Ausbildung unterstützen und in wichtigen Dingen beraten, etwa bei Bewerbungen. Auch der Würzburger Förderverein Uni Kinshasa e.V. hat vor Kurzem in Kinshasa eine Zweigstelle eingerichtet, um seine Aktivitäten vor Ort zu unterstützen, etwa den Transport von Büchern und Geräten aus Europa.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Frauenförderung als Anliegen</b></p>
<p class="bodytext"><br />Ein besonderes Anliegen des BEBUC-Stipendiensystems ist die Frauenförderung. „Dem wird durch zusätzliche Seminare Rechnung getragen, in denen exzellente Studentinnen über das Stipendiensystem informiert und ermuntert werden, eine akademische Laufbahn einzuschlagen“, so Bringmann. Es gebe auch Vorträge über herausragende Frauen in der Wissenschaft.<br /><br />Seminare über Friedensnobelpreisträger wie Nelson Mandela oder Mahatma Gandhi kommen dazu. Sie sollen dazu beitragen, die Studierenden in den schwierigen Lebensumständen des Kongo zur Gewaltlosigkeit zu erziehen. Auch wurde ein Ethikrat gegründet, der sich um entsprechende Belange der Stipendiaten kümmern soll.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Kooperation fruchtet auch in Würzburg</b></p>
<p class="bodytext"><br />Neue Früchte trägt die Uni-Partnerschaft mit Kinshasa auch in Würzburg. Professor Axel Rethwilm aus der Medizinischen Fakultät, Sprecher des ersten deutsch-afrikanischen Graduiertenkollegs, war erstmals in Kinshasa bei der Begutachtung der Stipendiaten dabei. Auch er ist Mitglied des Fördervereins, auch er hat eine Patenschaft übernommen.<br /><br />Die gemeinsame wissenschaftliche Forschung von Rethwilm und Bringmann entwickelt sich ebenfalls weiter. Virologe Rethwilm arbeitet auf dem Gebiet HIV und Aids, Naturstoffchemiker Bringmann forscht zusammen mit Mudogo über neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten und ist Sprecher des gleichnamigen Würzburger Sonderforschungsbereiches. Auf diesen Forschungsgebieten sollen bald die ersten kongolesischen Stipendiaten tätig sein, die hier in Würzburg ihre Masterarbeiten anfertigen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Über das Stipendien-Programm BEBUC</b><br /><br />Das Stipendien-Programm BEBUC hilft herausragenden jungen Kongolesen, ihr Studium zügig und mit Tiefgang zu absolvieren. Ihre Masterstudien sollen die Stipendiaten nach Möglichkeit an einer anderen exzellenten afrikanischen Universität durchführen oder gemeinsam mit einer europäischen Universität. Im Anschluss sollen sie im Ausland promovieren und dann als Nachwuchswissenschaftler nach Kinshasa zurückkehren.<br /><br />Die Rückkehr in den Kongo ist besonders wichtig, weil die kongolesischen Universitäten in den vergangenen Jahrzehnten schwer unter Diktatur und Unruhen gelitten haben. Nur wenige Absolventen gehen heute ins Ausland – und kehren meist nicht zurück. Als Folge davon überaltert die Professorenschaft, die Qualität der Lehre nimmt ab. Diesen Teufelskreis soll das Stipendiensystem durchbrechen helfen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Kontakt</b></p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg, T (0931) 31-85323</p>
<p class="bodytext"><a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />www.foerderverein-uni-kinshasa.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsch-afrikanisches Projekt gedeiht</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/deutsch-af-1/</link>
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			<description>Welche Faktoren hemmen den wirtschaftlichen Aufschwung in der Demokratischen Republik Kongo? Das wol...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Kongo gibt es viele Rohstoffe, unter anderem Kupfer, Gold und Diamanten. Trotzdem lahmt die Wirtschaft des Landes. Warum das so ist, ergründen Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Kinshasa in einem fachübergreifenden Projekt, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Zu den Zielen gehört es, einen Leitfaden für potenzielle Investoren zu schaffen, für mehr Transparenz zu sorgen.<br /><br />„Bei unseren Diskussionen hat sich gezeigt, dass die wirtschaftlichen Grundlagendaten relativ leicht zu beschaffen sind“, sagt die Juristin Karin Linhart. Wo gibt es welche Rohstoffe, wer hat die Lizenzen für Abbau und Verwertung? Zu solchen Informationen sei der Zugang ohne Probleme möglich, stellte der kongolesische Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Odilon Gamela beim Treffen in Würzburg fest.<br /><br /><b>Arbeitsfelder für Jura, Politikwissenschaft, Geographie</b></p>
<p class="bodytext"><br />Eine gute Basis bietet sich auch in anderer Hinsicht: „Das Wirtschaftsrecht des Kongo ist gut ausgearbeitet“, so die Würzburger Juristin. Aber es mangle am politischen Willen, dieses Recht auch umzusetzen. Zudem fehlen in den staatlichen Einrichtungen effektive Strukturen, die eine durchgehend gute Betreuung von Investorenprojekten gewährleisten.<br /><br />Auf diesem Feld gebe es darum für die Juristen und Politikwissenschaftler noch etliche Analysen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Die Politikwissenschaft ist im Projekt vertreten durch die Teams der Professoren Greg Basue aus Kinshasa und Gisela Müller-Brandeck-Bocquet aus Würzburg.<br /><br />Einen neuen Ansatz brachte der Würzburger Geograph Ferdinand Paesler auf den Tisch. Es dürfe nicht nur um die Frage gehen, wie sich mehr „frisches Geld“ in den Kongo bringen lässt: „Wir müssen auch untersuchen, was mit den Gewinnen passiert, die schon jetzt im Land erwirtschaftet werden, in welchem Ausmaß sie zum Beispiel wieder in Arbeitsplätze und Infrastruktur investiert werden.“<br /><br /><b>Nachwuchs aus Würzburg und Kinshasa vernetzen<br /></b><br />Den Forschernachwuchs aus Würzburg und Kinshasa vernetzen und in internationale wissenschaftliche Projekte einbinden – auch das ist ein Ziel der deutsch-afrikanischen Kooperation. Umso mehr freuten sich die Beteiligten, dass Professor Gamela seinen Assistenten Marc Ntontolo als neuen Projektmitarbeiter nach Würzburg mitgebracht hatte.<br /><br />Schon von Anfang an als Nachwuchstalent dabei ist Yves Manzanza: Der Assistent von Jura-Professor Jean-Michel Kumbu organisiert und verwaltet das Projekt, in enger Kooperation auch mit Karin Linhart.<br /><br /><b>Projektidee entstammt dem Afrikazentrum</b></p>
<p class="bodytext"><br />Entstanden ist das deutsch-kongolesische Forschungsprojekt aus dem Afrikazentrum der Universität Würzburg heraus. „Wir haben im Zentrum über die Fächergrenzen hinweg viele Gespräche geführt. Daraus sind neue, kreative Ideen und letzten Endes auch dieses Projekt entstanden“, erzählt Karin Linhart.<br /><br /><b>Feierliche Eröffnung des Arbeitstreffens</b></p>
<p class="bodytext"><br />Das Arbeitstreffen der Projektpartner wurde am 21. Februar im Senatssaal der Universität feierlich eröffnet. Grußworte sprachen Universitätsvizepräsidentin Margarete Götz, Juristen-Dekan Eric Hilgendorf und Würzburgs Bürgermeister Adolf Bauer. Jura-Professor Jean-Michel Kumbu präsentierte das Projekt in Kurzform.<br /><br />Die Anfänge der Kooperation und das Zustandekommen der offiziellen Universitätspartnerschaft zwischen Kinshasa und Würzburg erläuterte Professor Gerhard Bringmann. Der Naturstoffchemiker hat die ersten Bande zwischen den beiden Universitäten geknüpft, und zwar im Jahr 1994 durch den Start einer Kooperation mit seinem ehemaligen Doktoranden Virima Mudogo.<br /><br />Bringmann stellte auch die Aktivitäten des Fördervereins Uni Kinshasa e.V. vor sowie das Stipendienprogramm BEBUC, das talentierte Studierende an kongolesischen Universitäten fördert. In beiden Initiativen ist Bringmann die treibende Kraft. </p>
<p class="bodytext">Quelle:&nbsp;<a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/muvit00010/" target="_blank" class="external-link-new-window" >einBLICK</a>, Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 08.03.2011</p>
<p class="bodytext">Download als&nbsp;<a href="fileadmin/08020100/_temp_/einBLICK_8.03.11_Deutsch-afrikanisches_Projekt_gedeiht.pdf" class="download" >pdf-file</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick_archiv/archiv2011/einblick1101/kongo1/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Informationen über das Forschungsprojekt „Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen für einen wirtschaftlichen Aufschwung im Kongo“</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsame Arbeitswoche der Universitäten Kinshasa und Würzburg</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/gemeinsame-7/</link>
		    <!-- <guid>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/gemeinsame-7/</guid>					-->
			<description>im Rahmen des gemeinsamen Projektes &quot;Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen für einen wirtschaftl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Frag-wuerdig-bdquo-Investoren-fuer-die-Entwicklung-ldquo-;art735,5994125" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mainpost, 21.02.2011</a>: <b><a href="fileadmin/08020100/_temp_/mainpost.pdf" class="download" >Frag-würdig: &quot;Investoren für die Entwicklung&quot;</a></b></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Posterpreise für Jungforscher</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/partner-au/</link>
		    <!-- <guid>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/partner-au/</guid>					-->
			<description>Die eigenen Forschungsarbeiten vor Publikum präsentieren: Das konnten Studierende, Diplomanden und P...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Chem-SyStM fand am 7. Dezember im Zentralgebäude Chemie der Universität Würzburg statt. Mit der Resonanz war der Veranstalter, das Jungchemikerforum Würzburg, sehr zufrieden: 112 Poster waren eingereicht worden, zeitweise drängten sich in der Ausstellung bis zu 250 Besucher.<br /><br />Die besten Poster wurden am Ende ausgezeichnet. Die Preisträger sind Peter Brenner, Daniela Platte, Veronika Schmitt, und Thomas Sowik (Kategorie Anorganische Chemie und Materialwissenschaften), Christian Albert, Sebastian Bischof, Hannah Bürckstümmer und Peter Buschmann (Kategorie Organische Chemie und Biochemie), Katja Schmalbach und Magdalena Schneider (Pharmazie und Lebensmittelchemie) sowie Kathrin Fischer und Alexander Paasche (Kategorie Physikalische und Theoretische Chemie).<br /><br />Juroren in den einzelnen Kategorien waren Professoren eines jeweils anderen Instituts. Auch das Publikum konnte sein Lieblings-Poster küren – und entschied sich für das Werk von Astrid Jahnke und Sabine Lorenzen. Alle Preisträger erhielten Urkunden.<br /><br />Armin Welker holte sich den Preis für das beste „Appetithäppchen“. Dahinter verbergen sich Kurzvorträge, in denen die Poster-Aussteller im Hörsaal für ihre Forschungsarbeit werben konnten – mit dem Ziel, möglichst viel Publikum an ihr Poster zu locken. Gesponsert wurde dieser Preis von der Firma Merck KGaA.<br /><a href="http://www.chemie.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single/artikel/chem-systm-10/" target="_blank" class="external-link-new-window" ><br />Bericht des Jungchemikerforums über die Chem-SyStM</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Quelle: einBLICK vom 14.12.2010</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Partner aus Kinshasa zu Gast</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/partner-au-1/</link>
		    <!-- <guid>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/partner-au-1/</guid>					-->
			<description>Die Uni-Partnerschaft zwischen Würzburg und Kinshasa (Kongo) trägt weitere Früchte: Die ersten kongo...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span>Das Stipendien-Programm BEBUC für herausragende Studierende in Kinshasa ist Teil der Uni-Partnerschaft mit Würzburg. Es hilft den jungen Afrikanern, ihr Studium zügig und mit Tiefgang zu absolvieren. Im Anschluss sollen sie im Ausland weiter studieren, promovieren und dann als Nachwuchswissenschaftler nach Kinshasa zurückkehren.<br /><br />Die Rückkehr in den Kongo ist besonders wichtig, denn ein Problem der Uni Kinshasa besteht darin, dass sie in den vergangenen Jahrzehnten schwer unter Diktatur und Unruhen gelitten hat. Heute gehen nur noch sehr wenige Absolventen ins Ausland – und kehren dann meist nicht zurück. Als Folge davon überaltert die Professorenschaft, die Qualität der Lehre nimmt ab. Diesen Teufelskreis soll das Stipendiensystem durchbrechen helfen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Stipendiaten mit exzellenten Studienleistungen</b></p>
<p class="bodytext"><br />Derzeit gibt es an der Uni Kinshasa 22 BEBUC-Stipendiaten. Sie bekommen interdisziplinäre Seminare und werden von Tutoren betreut. Die Förderung stammt aus privaten Patenschaften und von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Sie hat dazu geführt, dass sie zum Teil herausragende Studienleistungen bringen. Vier Stipendiaten haben jetzt erstmals den Bachelor abgeschlossen – „mit exzellenten Ergebnissen, meist mit Auszeichnung“, so der Würzburger Chemie-Professor Gerhard Bringmann, Mitinitiator des privat finanzierten Stipendien-Programms und der Uni-Partnerschaft.<br /><br />Die Studentin Tania Bishola Tshitenge zum Beispiel hat mit 80 Prozent der möglichen Punkte das mit Abstand beste Ergebnis ihres Jahrgangs in der Biologie erzielt. Der Stipendiat Dieudonné Tshitenge Tshitenge erreichte mit 70 Prozent in der Pharmazie ebenfalls das beste Resultat in seinem Fach. Und Hervé Lekuya Monka, derzeitiger Sprecher der Stipendiaten, hat das beste Ergebnis von weit über 600 Medizinstudierenden in seinem Jahrgang erzielt.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Förderverein schmiedet neue Pläne</b></p>
<p class="bodytext"><b><br /></b>Zum Stipendien-Projekt gibt es einen Förderverein, dessen Vorsitzender Gerhard Bringmann ist. Dem Vorstand gehören auch die kongolesischen Professoren Virima Mudogo und Josaphat Ndelo an, die jetzt zu Besuch in Würzburg waren.<br /><br />Aus diesem Anlass schmiedete der Verein neue Pläne: Wo und mit welcher Förderung könnten die exzellenten Bachelor-Absolventen nun ihre Masterarbeit angehen? Vorzugsweise sollte das an einer exzellenten afrikanischen Universität geschehen, damit die Stipendiaten lernen, mit zum Teil bescheidenen Mitteln „afrikanische Lösungen“ für wissenschaftliche Probleme zu erarbeiten. Zudem soll dadurch ihre afrikanische Identität gestärkt werden – damit sie nach einer Doktorarbeit in Europa oder den USA wieder in den Kongo zurückkehren.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Über Josaphat Ndelo</b></p>
<p class="bodytext"><br />Der Kooperationsvertrag zwischen den Universitäten Kinshasa und Würzburg hat seine Wurzeln im Jahr 2003. Die Vereinbarung unterzeichnete auf kongolesischer Seite Josaphat Ndelo, der damals Präsident der Uni Kinshasa war und nun seinen ersten Besuch in Würzburg absolvierte. Eingeladen war der Toxikologie-Professor vom hiesigen Sonderforschungsbereich 630 „Neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten“.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Über Virima Mudogo<br /></b></p>
<p class="bodytext"><b><br /></b>Ndelos Begleiter Virima Mudogo war zur Internationalen Gender-Woche des Alumni-Büros eingeladen. Mudogo hat in den 1980er-Jahren in der Würzburger Chemie seine Doktorarbeit angefertigt. Seitdem kooperiert er nicht nur wissenschaftlich mit Gerhard Bringmann: Die beiden Naturstoffchemiker haben auch die Partnerschaft zwischen Kinshasa und Würzburg initiiert und realisiert.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Besuch bei Universitätspräsident Alfred Forchel</b></p>
<p class="bodytext"><b><br /></b>Die afrikanisch-deutsche Kooperation hat bisher zu mehreren gemeinsamen Publikationen und sogar zum ersten deutsch-kongolesischen Patent geführt. Über diese und weitere Neuigkeiten aus der Partnerschaft informierten die Professoren bei ihrem Besuch auch Würzburgs Universitätspräsident Alfred Forchel. Die Afrikaner dankten ihm für die stete Unterstützung des Kooperationsprogramms und luden ihn im Namen der Universität Kinshasa zu einem Besuch in den Kongo ein. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;">Kontakt:</span> Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg, T: (0931) 31-85323</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">E-Mail: <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens  window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de </a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;"><br /></span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirkstoffe gegen Malaria</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/exzellenzs/</link>
		    <!-- <guid>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/exzellenzs/</guid>					-->
			<description>Afrikanische Pflanzen aus der Familie der Affodill-Gewächse enthalten interessante Naturstoffe: Eini...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span>Das afrikanisch-deutsche Forschungsteam hat aus den Pflanzen mehrere potenzielle Wirkstoffe gegen Tumoren und den Malaria-Erreger isoliert und ihre chemischen Strukturen aufgeklärt. Die medizinisch interessanten Stoffe heißen Phenylanthrachinone. Sie kommen zum Beispiel in der Fackellilie (Kniphofia) vor oder in der Bulbine. Beide Pflanzen sind in Afrika heimisch und in Südafrika weit verbreitet. Zuchtformen der Fackellilie gedeihen als Zierpflanzen auch in deutschen Gärten.</p>
<p class="bodytext">Gerhard Bringmann: „Phenylanthrachinone sind eine ganz ungewöhnliche Klasse von Naturstoffen: Die Moleküle bestehen aus zwei Teilen, die über eine Achse miteinander verbunden sind.“ Die Achse kann sich nicht frei drehen, und darum treten die Moleküle in verschiedenen spiegelbildlichen Formen auf, die unterschiedliche Wirkungen haben können.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Aktiv gegen Leukämie und Malaria</span><br /><br />Alle Phenylanthrachinone besitzen ein bestimmtes Bauelement, das auch in anderen Anti-Tumor-Wirkstoffen vorkommt. Die Vermutung lag also nahe, dass die Phenylanthrachinone gegen Krebszellen aktiv sein müssten.<br /><br />„In Labortests zeigten die Stoffe, etwa das Knipholon, zum Teil ganz exzellente Wirkungen gegen bestimmte Leukämiezellen“, so Bringmann. Der Effekt sei durchaus vergleichbar mit dem von Etoposid, einer Substanz, die in der Krebstherapie etabliert ist.<br /><br />Aufgefallen sind einige der Naturstoffe bei Testreihen im Labor auch dadurch, dass sie gegen den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum wirken. Dieser einzellige Parasit befällt im Organismus des Menschen unter anderem die roten Blutkörperchen.<br /><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Strukturen aufgeklärt, Synthesen realisiert</span><br /><br />Entdeckt wurden die medizinisch interessanten Wirkungen der Phenylanthrachinone im Würzburger Sonderforschungsbereich 630. Dieser hat sich die Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten zum Ziel gesetzt; Gerhard Bringmann ist sein Sprecher.<br /><br />Die Würzburger Naturstoffchemiker haben sich in den vergangenen Jahren intensiv damit beschäftigt, die genaue dreidimensionale Struktur der Phenylanthrachinone aufzuklären und sie synthetisch herzustellen. Ein Höhepunkt dieser Arbeiten war die Entdeckung so genannter dimerer Vertreter: In diesem Fall lagern sich zwei Moleküle aneinander. Stolz verweist Bringmann zudem auf die erstmalige Laborsynthese einer ganzen Serie von Knipholon-ähnlichen Wirkstoffen.<br /><br />„Durch unsere Arbeiten ist die Zahl der bekannten Phenylanthrachinone von fünf auf über 20 gestiegen“, sagt der Würzburger Professor. Doch immer noch seien die Inhaltsstoffe vieler Kniphofia- und Bulbine-Arten gar nicht oder unzureichend erforscht. Das zu ändern, ist ein zentraler Ansatzpunkt des Dreiecksprojektes Johannesburg – Nairobi – Würzburg.<br /><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Spezialgebiete der afrikanischen Partner</span><br /><br />Die südafrikanischen Partner um Professor Ben-Erik Van Wyk in Johannesburg beschäftigen sich mit der botanischen Verwandtschaft und der taxonomischen Einordnung der Pflanzen – sie gelten auf diesem Gebiet als die Weltexperten schlechthin. Der wechselseitige Austausch mit den Südafrikanern steht noch am Anfang.<br /><br />Gegenseitige Gastbesuche mit den kenianischen Partnern aus der Gruppe von Professor Abiy Yenesew sind seit längerem etabliert. Die Gruppe will das Wissen aus der traditionellen Volksmedizin und Ergebnisse der pflanzenchemischen Forschung zusammenführen und damit einen Beitrag zur pharmazeutischen Erschließung afrikanischer Heilpflanzen leisten.<br /><br />Fast 100 Pflanzenarten haben die kenianischen Forscher bislang zusammengetragen und botanisch charakterisiert. Etwa 25 davon haben sie in einem gemeinsamen Projekt, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), in den Laboratorien in Nairobi und in Würzburg pflanzenchemischen Analysen unterworfen. Dabei wurden unter anderem neue Phenylanthrachinone aus Kniphofia- und Bulbine-Arten entdeckt und strukturell aufgeklärt.<br /><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Riesenmolekül mit spannenden Eigenschaften</span><br /><br />„Noch lange sind nicht alle Schätze gehoben, die die Affodill-Gewächse für uns parat halten“, sagt Gerhard Bringmann. Laufende Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Pflanzen gleich vier Phenylanthrachinon-Moleküle quasi zu einem „Riesenmolekül“ zusammenbauen können. Dieses sei besonders spannend. Wegen seiner speziellen räumlichen Struktur kann es möglicherweise mit Enzymen oder der Erbsubstanz DNA in Wechselwirkung treten – eine günstige Eigenschaft für potenzielle medizinische Anwendungen.<br /><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p class="bodytext">Weiter Weg zu neuen MedikamentenDer Weg hin zur Entwicklung neuer Medikamente allerdings ist weit und schwierig, zeitaufwändig und kostenintensiv. „Noch ist nicht absehbar, ob die Phenylanthrachinone den Sprung in die pharmazeutische Entwicklung und letztendlich in die klinische Prüfung schaffen werden“, so Bringmann.Dennoch will der Dreiecksverbund Johannesburg – Nairobi –Würzburg weitere potenzielle Arzneistoff-Kandidaten identifizieren. Solche Kooperationsprojekte sind wichtig: Seit Jahren stagniert laut Bringmann die Zahl der neu zugelassenen Medikamente, obwohl der Bedarf an neuen Wirkstoffen und Therapiekonzepten enorm hoch ist. Alleine an Malaria und Krebs sterben jährlich Millionen von Menschen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;">Kontakt:</span> Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg, T: (0931) 31-85323</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">E-Mail: <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens  window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de </a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;"><br /></span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Exzellenzstipendien für den Kongo</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/exzellenzs-1/</link>
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			<description>Die Universität Würzburg baut ihre partnerschaftlichen Beziehungen in der Demokratischen Republik Ko...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">22 Studierende der Uni  Kinshasa im Kongo und zwei Studierende der Katholischen Universität  Graben in Butembo im Osten des Landes sind seit Kurzem Stipendiaten des  Exzellenzstipendiums „BEBUK“. Das Stipendiensystem hatten drei  Professoren – der Würzburger Naturstoffchemiker Gerhard Bringmann und  seine Kollegen Virima Mudogo sowie Dibungi Kalenda – Anfang 2008 als ein  rein privat finanziertes System initiiert.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Ziel dieses Programms ist  es, die „einstmals exzellente universitäre Ausbildung in der  Demokratischen Republik Kongo zu verbessern“, erklärt Gerhard Bringmann.  BEBUK solle es besonders begabten jungen Kongolesen ermöglichen, ihr  Studium im Kongo schnell und erfolgreich abzuschließen. Ihre  Doktorarbeit sollen sie anschließend beispielsweise in Europa oder in  den USA schreiben, um so „einen höchstmöglichen Forschungsstand zu  gewährleisten“, sagt Bringmann.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Nach ihrer Ausbildung  sollen die Studierenden als junge Hochschullehrer unbedingt nach Afrika  zurückkehren, wo sie gebraucht werden, und ihr Wissen weitergeben. „Das  BEBUK-Stipendiensystem ist nicht nur eine akademische Aufgabe, sondern  auch eine humanitäre Herausforderung“, erklärt der Wissenschaftler. Es  soll den Wiederaufbau von Lehr- und Forschungstätigkeit in einem  Nachkriegsland unterstützen. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Erfolgreiche Evaluierung </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Mittlerweile ist das  Förderprogramm, für das sich anfangs nur Studierende der Universität  Kinshasa bewerben konnten, sehr gut angelaufen: Nach dem Start mit den  Fächern Chemie und Pharmazie folgten zwei Erweiterungsphasen, erst mit  Medizin, Jura und Literaturwissenschaften sowie danach mit Biologie,  Physik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik, also mit neun Fächern.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Weil sich bei der jüngsten  Evaluierung des Stipendiensystems, die von Gerhard Bringmann geleitet  wurde, der Erfolg bestätigte, wurde das Stipendiensystem erstmals für  alle zehn Fakultäten der Universität Kinshasa geöffnet. Dabei wurden in  einem kompetitiven Verfahren 14 der bereits geförderten Stipendien  verlängert und acht neue exzellente Kandidaten aus weiteren Fächern in  das Fördersystem aufgenommen, so dass nun fast alle Fakultäten in dem  Stipendiensystem vertreten sind. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Die 22 Stipendiaten  erhielten ihre Urkunden im Rahmen einer großen Feier, bei der unter  anderem Vertreter der Botschaft, des Erziehungsministers, des  Bürgermeisters, der Universitätsleitung und weitere geladene Festgäste  anwesend waren. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Erweiterung des  Stipendiensystems auf eine zweite kongolesische Uni </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Zudem wurde nun mit der  Katholischen Universität Graben (UCG) in Butembo erstmals eine weitere  kongolesische Universität mit in das Fördersystem aufgenommen. Im  Gegensatz zur Uni Kinshasa, der großen staatlichen Universität im Westen  mit vollem Fächerangebot, handelt es sich bei der Katholischen  Universität um eine kleine, private Universität im Osten des Landes, mit  nur wenigen ausgewählten Fächern. „An diesen beiden Universitäten wird  das Fördersystem modellhaft erprobt und weiter ausgebaut“, sagt Gerhard  Bringmann. Von dort kommen nun zwei Studierende der Medizin in den  Genuss der Stipendien. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Ausgeweitet wurde das  Stipendiensystem auch in anderer Hinsicht: Erstmals beteiligt sich eine  weitere europäische Universität an dem Fördersystem – die Universität  Genf. Kontaktperson dort ist Dr. Karine Ndjoko, einer gebürtige  Kongolesin, die heute als Schweizerin im Bereich der Naturstoffchemie  arbeitet.  </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Neuer Kooperationsvertrag   </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Auf seiner jüngsten Reise  in den Kongo hatte Gerhard Bringmann ein wichtiges Gepäckstück mit  dabei: einen bereits vom Präsidenten der Universität Würzburg, Professor  Alfred Forchel, unterschriebenen Kooperationsvertrag für die  Katholische Universität Graben. Nachdem dieser in einer feierlichen  Zeremonie in Butembo vom dortigen Rektor, Professor Mafikiri Tsongo,  unterschrieben wurde, ist die UCG nun offizielle Partneruniversität der  Julius-Maximilians-Universität. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Frauenförderung als  wichtige Aufgabe </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Die Förderung von  exzellentem weiblichem Hochschulnachwuchs ist nach Aussage von Gerhard  Bringmann ein wichtiges Anliegen des Stipendiensystems. Erfreut zeigte  sich der Wissenschaftler deshalb über die Tatsache, dass unter den acht  neu ausgesuchten Stipendiaten in Kinshasa drei Frauen vertreten sind und  auch in Butembo eine der beiden Neu-Stipendiaten weiblich ist. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Von einer „weiteren  schönen Feier in Kinshasa im Zusammenhang mit der Nachwuchsförderung“  berichtet Bringmann: Der Promotion von Dr. Nadège Ngombe Kabamba. Dabei  handelt es sich um die vierte Promotion im Bereich der Pharmazie an der  Universität Kinshasa – und um die erste Doktorarbeit einer Frau. „Umso  schöner, dass sie mit der Note ‚La Plus Grande Distinction‘ abschnitt“,  sagt Bringmann, der auch im Promotionskomitee wirkte. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Forschung zur Medizin der  Menschenaffen </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Die weiteren  Karriereschritte von Nadège Ngombe Kabamba stehen bereits fest:  Gemeinsam mit Gerhard Bringmann, Karine Ndjoko, Dibungi Kalenda und  Virima Mudogo hat die junge Pharmazeutin bei der  Weltgesundheitsorganisation WHO einen Förderantrag für ein  Nachwuchsgruppenprojekt gestellt. Thema ist die Nutzbarmachung der  medizinischen Kenntnisse von Bonobos, der dem Menschen am nächsten  verwandten Menschenaffenart, die nur im Kongo vorkommt. „Dies ist ein  ganz wichtiger Schritt zur Verhinderung von ‚Braindrain‘, also dem  Abwandern der wenigen sehr guten Wissenschaftler aus ‚schwierigen‘  Ländern“, sagt Bringmann.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Solch  Drittmittel-geförderte Forschungsprojekte voranzutreiben sehen die  Wissenschaftler als eine wichtige Aufgabe des Netzwerks Würzburg –  Kinshasa – Butembo – Genf, neben den anderen Vorhaben: das  Ausbildungssystem verbessern und den wissenschaftlicher Nachwuchs  fördern. Thema dieser Forschungsarbeiten wird beispielsweise die Suche  nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten sein. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Das Stipendiensystem  BEBUK </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Unterstützung findet das  Projekt vor allem durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung sowie durch  einen eigens hierfür gegründeten Förderverein Uni Kinshasa e.V., dessen  Vorsitzender Gerhard Bringmann ist. In den wenigen Monaten seit seiner  Gründung konnte der Verein bereits 60 Mitglieder gewinnen, nicht nur aus  Würzburg, sondern aus ganz Deutschland, aber auch aus den Niederlanden,  Belgien, der Schweiz und aus verschiedenen afrikanischen Ländern wie  Kenia, Botswana und dem Kongo. Mit den Mitteln konnten in Kinshasa ein  eigenes BEBUK-Büro und ein Seminarraum eingerichtet und eine Sekretärin  sowie Tutoren eingestellt werden. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Persönliche Patenschaften  </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">„Das Kernstück der  Förderung jedoch ist und bleibt die Finanzierung der Stipendiaten  ‚Person-zu-Person‘ in direkten Patenschaften“, sagt Bringmann. Mehr als  20 Paten aus verschiedenen Ländern, auch aus dem Kongo, haben sich nach  seinen Worten dazu bereit erklärt. Diese Paten pflegen persönliche  Korrespondenz mit „ihren“ Stipendiaten und helfen mit, Probleme zu  überwinden, beispielsweise wenn es nach Auslandsaufenthalten darum geht,  dass die jungen Wissenschaftler wieder in ihr Heimatland zurückkehren  und dort Fuß fassen wollen. Hierbei werden die Stipendiaten auch von den  BEBUK-Mentoren unterstützt, durch Mithilfe und Beratung bei  Förderprogrammen. </p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Zukunftspläne </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Von der zukünftigen  Entwicklung des Stipendiensystems hat Gerhard Bringmann klare  Vorstellungen: „Es ist geplant, dieses weltweit wohl einzigartige  Stipendiensystem ‚BEBUK‘ in der Zukunft letztlich auf alle Universitäten  im Kongo auszudehnen und auch auf die Universitäten anderer Länder.  Interesse hierzu wurde bereits von anderen afrikanischen Universitäten  bekundet.“ </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;">Kontakt:</span> Prof. Dr. Gerhard Bringmann, T: (0931) 31-85323</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">E-Mail: <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens  window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de </a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-weight: bold;">Link:</span> Zur <a href="http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de/" title="Opens external  link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Homepage </a>der Fördervereins</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dechema-Posterpreis für Barbara Hertlein</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/kooperatio-6/</link>
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			<description>Mit dem Preis für das beste Poster wurde Barbara Hertlein aus unserem Arbeitskreis für ihr Poster &amp;q...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span>Mit dem Preis für das beste Poster wurde Barbara Hertlein aus unserem Arbeitskreis für ihr Poster &quot;Total Synthesis, Stereostructures, and –dynamics of Novel N,C-Coupled Naphthylisoquinolines' bei den 22. Irseer Naturstofftagen der Dechema vom 24.-26. Februar 2010 im Kloster Irsee ausgezeichnet. Bei der Prämierung wurden sowohl die wissenschaftliche Qualität und Originalität der Forschungsergebnisse als auch ihre ansprechende Gestaltung bewertet. Weiterhin am Poster beteiligt waren Dipl.-Chem. Yasmin Hemberger (siehe Bild), Dipl.-Chem. Anu Schaumlöffel, Dr. Tanja Gulder und Dipl.-Chem. Philipp Stawski.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/neue-wirks/</link>
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			<description>Neue Ansätze zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten standen im Mittelpunkt eines Symposiums, das A...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span>Trotz der raschen medizinischen Entwicklung sind Infektionskrankheiten weltweit immer noch die Ursache Nummer eins für ca. 30 Prozent aller Todesfälle. Glaubte man noch vor wenigen Jahren, viele Krankheitserreger mehr oder weniger besiegt zu haben, sieht man sich heute vielfach mit dem Problem konfrontiert, dass bekannte Erreger zunehmend resistent gegen gängige, bewährte Medikamente werden. Auch das Auftreten von bisher unbekannten Erregern, wie jetzt beispielsweise bei der neuen Grippe, die sich zudem durch den weltweiten Reiseverkehr immer schneller verbreiten können, zeigt die Dringlichkeit, neue Medikamente zu entwickeln.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Interdisziplinäre Zusammenarbeit</span><br /><br />Diesem Ziel widmet sich der Sonderforschungsbereich 630 an der Universität Würzburg. In ihm suchen Wissenschaftler nach neuen Substanzen, die sich für die Therapie von Tropen- und anderen Infektionskrankheiten eignen. Dafür arbeiten Wissenschaftler zahlreicher Disziplinen zusammen: Mikrobiologen, die die Erreger kennen und analysieren können; Kliniker, die den Bedarf an Wirkstoffen definieren; Chemiker und Pharmazeuten, die neue Wirkstoffe in verschiedenartigsten natürlichen Quellen wie beispielsweise Pflanzen und Mikroorganismen suchen, identifizieren und synthetisch nachbauen und schließlich mit Blick auf eine pharmazeutische Nutzbarmachung in ihrer Wirkung optimieren und modifizieren; Physiker, die modernste Technologien zur Analyse der Wirkmechanismen nutzen; und Theoretiker, die Wirkmechanismen und Optimierungsstrategien vorschlagen können. Aus all diesen Bereichen fanden sich denn auch Vertreter auf dem Symposium.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Schwierige Suche nach neuen Wirkstoffen</span><br /><br />Obwohl die Genome der wichtigsten Krankheitserreger bereits im Detail bekannt sind und sich auf dieser Grundlage genaue Vorhersagen von möglichen Zielen für neue Wirkstoffe tätigen lassen, versagen viele dieser neu entwickelten Antibiotika bei der Testung im Menschen, berichtete Privatdozentin Dr. Heike Brötz-Oesterhelt von der Firma Aicuris in Wuppertal.<br /><br />Daher geht der Trend auf der Suche nach neuen Wirkstoffen eindeutig wieder dahin zurück, Naturstoffe als Quelle zu nutzen. So konnte Professor Roderich Süssmuth an der Technischen Universität Berlin aus 900 verschiedenen bakteriellen Extrakten Substanzen isolieren, die in Bakterien in einem frühen Schritt die Synthese von Folat, einem wichtigen Zwischenprodukt in verschiedenen Stoffwechselwegen, hemmen.<br /><br />Für die Optimierung der so identifizierten Wirkstoffe ist dann die Kenntnis des detaillierten dreidimensionalen Aufbaus ihres Angriffsziels nötig. Professor Serge van Calenbergh von der Universität Gent (Belgien) zeigte an einem neuen Malariamittel, das ursprünglich ebenfalls aus Bakterien isoliert wurde, dass durch die gezielte, von der Form des Angriffsziels geleitete Veränderung der chemischen Struktur die Wirksamkeit um ein Vielfaches erhöht werden kann.<br /><br />Neben der Identifizierung von antibiotischen Aktivitäten aus natürlichen Extrakten, dem sogenannten „Screening“, schreitet aber auch das rationale, geplante Design von Wirkstoffen rasant voran. Professor Roderick Hubbard aus York (Großbritannien) sucht, ebenfalls geleitet durch den Aufbau des Angriffsziels, kleine wirksame Moleküle, um sie anschließend nach dem Baukastenprinzip zu einer großen, hochwirksamen Struktur zu vereinigen. Einige dieser Substanzen werden mittlerweile in klinischen Studien untersucht.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Der Sonderforschungsbereich 630</span><br /><br />Im Sonderforschungsbereich 630 verfolgen seit dessen Gründung im Jahr 2003 rund 60 Wissenschaftler aus vier Fakultäten und dem Tropenmedizinischen Institut der Missionsärztlichen Klinik diesen integrativen interdisziplinären Ansatz. Aktuell werden unter seinem Dach 16 Einzelvorhaben zum Thema „Neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten“ mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Sein Sprecher ist der Inhaber des Lehrstuhls I für Organische Chemie, Professor Gerhard Bringmann.<br /><br />Die nächste Gelegenheit zum Wissensaustausch steht schon fest: Vom 19. bis 21. November findet in Heidelberg ein gemeinsames Doktorandensymposium der Sonderforschungsbereiche 544 (Control of Infectious Diseases), 766 (The Bacterial Cell Envelope: Structure, Function, and Infection Interface) und 630 statt. Zum fünften Mal werden dann Doktoranden ihre aktuellen Arbeiten in Vorträgen und Posterpräsentationen vorstellen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Uni-Intern, Ausgabe 37 vom 20. Oktober 2009<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Kontakt:</span><br /><br />PD Dr. Heike Bruhn, T: (0931) 31 82 141,&nbsp; <a href="mailto:heike.bruhn@mail.uni-wuerzburg.de" title="Opens window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />heike.bruhn@mail.uni-wuerzburg.de</a><br />Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Bringmann, T: (0931) 31 85 323,&nbsp; <a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de</a><br /><br />Link:&nbsp;<a href="typo3/www.sfb630.uni-wuerzburg.de" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >www.sfb630.uni-wuerzburg.de </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afrikazentrum auf den Weg gebracht</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/afrikazent-2/</link>
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			<description>Forschungen mit Bezug zu Afrika laufen an der Universität Würzburg seit vielen Jahren, etwa in der G...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span>Alle zehn Fakultäten der Universität Würzburg sind am neuen Afrikazentrum beteiligt. Dadurch erreicht es eine sehr enge Verflechtung verschiedenster medizinischer sowie geistes- und naturwissenschaftlicher Projekte.<br /><br />„Eine derart große Interdisziplinarität wird von keinem anderen Afrikazentrum in Deutschland auch nur annähernd garantiert“, so der Gründungssprecher Professor Gerhard Bringmann. Damit ergänze das neue Zentrum hervorragend die zumeist rein geisteswissenschaftlich ausgerichteten Afrikazentren an anderen deutschen Universitäten.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Ziele des Afrikazentrums</span><br /><br />Forschungen koordinieren, die sich auf Afrika beziehen, die Wissenschaft bei der Projektverwaltung und der Einwerbung von Drittmitteln unterstützen, ein attraktives Lehrangebot für die Studierenden etablieren: Diese und weitere Ziele verfolgt das Afrikazentrum an der Uni Würzburg.<br /><br />Die Pflege wissenschaftlicher Kooperationen mit <span style="font-weight: bold;">Kollegen in Afrika</span> ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf der Agenda des Zentrums. Dazu gehört auch die Unterstützung von afrikanischen Universitäten beim Aufbau nachhaltiger Lehr- und Forschungskapazitäten.<br /><br />Das Afrikazentrum will darüber hinaus wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch relevante Tagungen organisieren, einen Informationspool entwickeln und eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit schaffen. Hinzu kommen Beratungstätigkeiten, der Austausch mit thematisch verwandten Zentren und die Etablierung von Expertenprogrammen.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Entwicklung durch partnerschaftliche Forschung</span><br /><br />Ein Herzensanliegen des Afrikazentrums ist es, dem Klischeebild von Afrika entgegenzuwirken, wie es in vielen Medien nach wie vor vermittelt wird. Dazu wollen seine Mitglieder differenzierte Informationen über Afrika verbreiten und Kooperationen mit Afrika effizient und auf Augenhöhe praktizieren. „Wir wollen Entwicklung durch partnerschaftliche Forschung“, so Bringmann.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Afrikakreis als Ausgangspunkt</span><br /><br />Etabliert hat sich das neue Zentrum durch die Aktivitäten des Afrikakreises, der 2006 an der Uni Würzburg gegründet wurde. Seitdem hat er sich mit großer Dynamik zu einem fächerübergreifenden Kreis von Forscherinnen und Forschern entwickelt, deren Arbeiten einen Bezug zu Afrika haben. Schnell ergaben sich daraus synergistische Effekte – etwa im <span style="font-weight: bold;">Rachitis-Projekt</span>, in dem Tropenmediziner und Geographen zusammenarbeiten und vielen erkrankten Kindern in Nigeria helfen konnten.<br /><br />In der Öffentlichkeit hat sich der Afrikakreis nicht nur durch seine stark beachteten Präsentationen auf den vergangenen zwei Africa-Festivals in Würzburg einen Namen gemacht, sondern auch durch eine Podiumsdiskussion und eine regelmäßige Vortragsreihe im Toscanasaal der Residenz. Organisiert wurden diese Aktivitäten von Minnattallah Boutros beziehungsweise von Karin Sekora.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Öffentliche Vortragsreihe geht weiter</span><br /><br />Die Präsentationen auf dem Africa-Festival und die öffentliche Vortragsreihe werden fortgesetzt. Der nächste Vortrag findet am <span style="font-weight: bold;">6. November</span> um 19:30 Uhr statt. Die Würzburger Professorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Politikwissenschaft) spricht dann zum Thema „Afrika und die Europäische Union – welche Partnerschaft ist möglich?“</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Hochschulrat stimmt Gründung zu</span><br /><br />Warum der Afrikakreis die Einrichtung eines interdisziplinären Afrikazentrums beantragt hat? „Das Zentrum soll den Ausgangspunkt für verstärkte afrikabezogene Aktivitäten bilden, wie sie weder die einzelnen Arbeitsgruppen noch der Afrikakreis in seiner bisherigen Form leisten können“, sagt Bringmann.<br /><br />Auf Antrag des Afrikakreises hat die Hochschulleitung der Universität Würzburg die Einrichtung des Afrikazentrums beschlossen; der Hochschulrat hat zugestimmt. Realisiert wird das Zentrum nun in Form einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung der Universität.</p>
<p class="bodytext"><br /><span style="font-weight: bold;">Kontakt</span><br /><br />Professor Gerhard Bringmann, T (0931) 31-85323, </p>
<p class="bodytext"><a href="mailto:bringman@chemie.uni-wuerzburg.de" title="Opens window for sending email" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bringman@chemie.uni-wuerzburg.de</a><br /><br /><a href="http://www.afrikakreis.uni-wuerzburg.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Homepage des Afrikakreises </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Uni-Intern: Personalia</title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/uni-intern/</link>
		    <!-- <guid>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/uni-intern/</guid>					-->
			<description>Prof. Dr. Gerhard Bringmann, Lehrstuhl für Organische Chemie I, wird mit Wirkung vom 01.09.2009 von ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Prof. Dr. Gerhard <span style="font-weight: bold;">Bringmann</span>, Lehrstuhl für Organische Chemie I, wird mit Wirkung vom 01.09.2009 von seiner Tätigkeit als Vertrauensdozent der Deutschen Forschungsgemeinschaft entbunden. Diese Funktion übernimmt nun Prof. Dr. Paul <span style="font-weight: bold;">Pauli</span>, Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie I.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="fuer/presse/ui-archiv0/archiv-2009/uni-intern0930/personalia0235/" title="Initiates file download" >Uni-Intern, Ausgabe 30 vom 01.09.09</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kooperation mit afrikanischen Forschern </title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/kooperatio-7/</link>
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			<description>Quelle: Volksblatt 6.8</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Quelle:&nbsp;<a href="fileadmin/08020100/Kooperation_mit_afrikanischen_Forschern__Volksblatt_6.8._.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Volksblatt 6.8</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>37. Naturstofftreffen in Bayreuth </title>
			<link>http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/lehrstuehlearbeitskreise/bringmann/aktuelles/meldungen/single/artikel/37-naturs/</link>
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			<description>Naturstoffe: Chemie, Biologie und Ökologie</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Programm als&nbsp;<a href="fileadmin/08020100/_temp_/Sammelmappe1.pdf" title="Initiates file download" class="download" >PDF-file</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
			
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